Verkehrsentlastung für den Schnepfenreuther Weg diskutiert

8 Jul 2016

 

Seit Jahren fordern Anwohner des Schnepfenreuther Wegs eine Entlastung vom Durchgangsverkehr. Zusammen mit der Stadt lud der Vorstadtverein Nord deshalb zu einer gut besuchten Infoveranstaltung mit Bau- und Planungsreferent Daniel Ulrich, um denkbare Konzepte vorzustellen und zu diskutieren.

 

Dabei stellte sich heraus: Alle verwaltungs- wie bürgerseitig vorgestellten Varianten einer vollständigen Unterbrechung des Schnepfenreuther Weges führen prognostisch zu einer Mehrbelastung benachbarter Straßen; eine Einbahnstraßenlösung würde aufgrund des Zuschnitts zu einer Erhöhung der im Schnepfenreuther Weg gefahrenen Geschwindigkeit führen.

 

Eine einvernehmliche Unterbrechungslösung erscheint derzeit nicht möglich.

 

Folgende Maßnahmen sollen aber bis zur Inbetriebnahme der Straßenbahn bis „Am Wegfeld“ (Dezember 2016) auf ihre Umsetzbarkeit überprüft werden:

• Anpassung der Ampel-(Grün-)phase von der Erlanger Straße in den Schnepfenreuther Weg

• LKW-Durchfahrtsverbot im Schnepfenreuther Weg

• Straßenverengung analog der Cuxhavener/ Lerchenbühlstraße

• Errichtung von Fußgängerinseln (z. B. analog des Bierwegs)

 

VNN-Vorsitzender Tobias Schmidt resümiert: „Trotz der schwierigen Ausgangslage sind wir heute dem Ziel einer gerechten Lastenverteilung des Verkehrs im Quartier ein Stück näher gekommen. Neben den kurzfristig zu prüfenden Maßnahmen bleiben für den VNN auf ein Durch-/ Weiterbau der Bamberger Straße und eine Unterbrechung der Schleswiger Straße in Höhe des Berufsförderungswerkes, ggf. flankiert von der Prüfung einer Verbindungsstraße zwischen Schleswiger Straße und Bamberger Straße, weiter auf den Agenda.

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