Erfolg für Bürger und Vorstadtverein: Verkehrsentlastung im Schnepfenreuther Weg kommt

24 Mar 2017

Was lange währt, wird endlich gut: Nach Jahren der Diskussion ist der Weg frei für eine echte Verkehrsentlastung im Schnepfenreuther Weg. Noch 2017 sollen dort bauliche Engestellen, sogenannte Gehwegnasen, errichtet werden und den massiven Schleichwegverkehr durch das Wohngebiet verringern helfen. "Ich freue mich sehr, dass nach intensiven Diskussionen, mehreren Ortsbegehungen, einer großen Infoveranstaltung und unzähligen Gesprächen jetzt eine für alle tragbare Lösung gefunden ist", freut sich Tobias Schmidt, Vorsitzender des Vorstadtvereins Nord (VNN). Die Beschlussfassung ist für die kommende Verkehrsausschusssitzung am 16.03.2017 geplant. Der Bürgerverein hatte im Juli 2016 gemeinsam mit der Stadt zu einem Informationsabend eingeladen, bei dem Baureferent Daniel Ulrich die Alternativen, die bis zu einer Unterbrechung reichten, vorstellte. Schnell war klar, dass die bislang umgesetzten Maßnahmen durch Baken und Abmarkierungen nicht ausreichen. Stattdessen beauftragte der Stadtrat auf Druck der Anwohner und des VNN die Verwaltung, drei bauliche Engstellen zu planen. Die Gehwegnasen, die auch als Querungshilfe für den relativ breiten Schnepfenreuther Weg dienen, werden in Höhe der Rostocker, Husumer und Stettiner Straße errichtet. Eventuell sind auch ergänzende Baumpflanzungen möglich. VNN-Vorsitzender Tobias Schmidt resümiert: „Trotz der schwierigen Ausgangslage kommen wir nun dem Ziel einer gerechten Lastenverteilung des Verkehrs im Quartier ein Stück näher. Neben den nun zu beschließenden Maßnahmen bleiben für den VNN auch ein Durch-/ Weiterbau der Bamberger Straße und eine Unterbrechung der Schleswiger Straße in Höhe des Berufsförderungswerkes, ggf. flankiert von der Prüfung einer Verbindungsstraße zwischen Schleswiger Straße und Bamberger Straße, weiter auf der Agenda." Hintergrund: Seit Jahren fordern Anwohner des Schnepfenreuther Wegs eine Entlastung vom Durchgangsverkehr. Zusammen mit der Stadt lud der Vorstadtverein Nord deshalb zu einer gut besuchten Infoveranstaltung mit Bau- und Planungsreferent Daniel Ulrich, um denkbare Konzepte vorzustellen und zu diskutieren. Dabei stellte sich heraus: Alle verwaltungs- wie bürgerseitig vorgestellten Varianten einer vollständigen Unterbrechung des Schnepfenreuther Weges führen prognostisch zu einer Mehrbelastung benachbarter Straßen; eine Einbahnstraßenlösung würde aufgrund des Zuschnitts zu einer Erhöhung der im Schnepfenreuther Weg gefahrenen Geschwindigkeit führen.

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