Entschleunigt genießen! Mit der Museums-Postkutsche durchs Knoblauchsland

27 Apr 2017

Von Mai bis September locken ganz besondere Touren ins Knoblauchsland: Mit der historischen Postkutsche des Museums für Kommunikation Nürnberg, einer so genannten Berline mit zwei Coupés wie sie 1874 für den Postdienst gefertigt wurde. Auf vier verschiedenen Wegen fährt sie durch die Gemüsefelder der fränkischen Metropole, außerdem gibt es eine Rundfahrt in der Nachbarstadt Fürth. Auf dem Kutschbock halten Familienmitglieder des Pferdefuhrunternehmens Lehneis die Zügel fest in der Hand: abwechselnd Senior Heinz Lehneis, aber auch die beiden Söhne, die Schwiegertöchter sowie der Schwiegervater. Vor der Kutsche laufen zwei der eindrucksvollen Rheinischen Kaltblüter aus dem Lehneis-Stall. Rambo und Herkules, Major und Prinz, Harry und Carino - allesamt Hengste - sind jeweils eingespielte Teams: groß, kräftig, mit üppiger Mähne und immer ausgeglichen. Das beweisen sie auch im Trubel des Christkindlesmarkts, auf dem Heinz Lehneis seit 25 Jahren seinen beliebten Runden dreht. Für die Knoblauchsland-Touren muss man sich mindestens zwei Stunden Zeit nehmen, die Landpartien dauern sogar fast vier Stunden. Im gemächlichen Pferdetempo schafft man gerade einmal 5 Stundenkilometer: Enthoben von der Eile des Alltags gibt es einiges zu entdecken. Dazu kommen  Ausstiege an besonders sehenswürdigen Punkten, an denen ein Museumspädagoge Wissenwertes und Amüsantes erzählt. Die Herrensitze, die Wehrkirche, der Irrhain, die Hefe­fabrik, die älteste Kirche im Knoblauchsland, aber auch Flurdenkmale wie Steinkreuze, Ruhstein und Martersäule lassen die Reisegesellschaft in die vielfältige Geschichte des Knoblauchslands eintauchen, bevor eine Brotzeit und die VAG sie wieder in die Gegenwart zurückbringt. Alle Fahrten sind mit Terminen und Kosten beschrieben auf der Website www.museumspostkutsche.de

 

 

 

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