Gedanken zum Toten- oder Ewigkeitssonntag am 26. November

26 Oct 2017

Am letzten Sonntag im Kirchenjahr befassen sich die Protestanten mit dem Thema Tod und ewiges Leben. Dazu folgende Geschichte: Ein junger Mann lag totkrank darnieder. Da fragte er seine Mutter, wie das Sterben sei. Sie antwortete: "Erinnerst Du Dich, wie Du als Kind herumtolltest. Du warst abends so müde, dass Du im Garten niedersankst und einschliefst. Anderntags bist Du in Deinem Bett aufgewacht, weil wir Dich ins Haus gebracht, ausgezogen, gewaschen und ins Bett gebracht haben. So wird auch das Sterben sein." Die Frau hat Recht: Wir werden einschlafen und in Gottes neuer Welt aufwachen. Christus hat unsere Schuld gesühnt, wie schwer sie auch sein mag, hat unseren Tod besiegt, wie hart er uns auch ankommen mag. Zu begreifen ist da nichts, aber alles zu erhoffen.

Ich danke dem Knoblauchsland-Verlag, dem besten Verlag Nürnbergs, für die Veröffentlichung

Pfr. Dr. Christian Fuchs

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