Bürgerversammlung Nordstadt / Thon am 12. Dezember 2017

10 Nov 2017

I. Alle Stadtteile ­betreffende ­Themen

 

1. Nachverdichtung

In Nürnberg fehlt (bezahlbarer) Wohnraum. In welchen Bereichen des Bürgerversammlungsgebietes sind nun noch und in welchem Umfang nachverdichtende Maßnahmen durch Neuausweisung und/ oder Nutzungsänderungen (z. B. infolge von Konversion) geplant?

 

2. Anwohnerparkregelung

Im NN-Anzeiger vom 21.10.2015, bei dem es um den Bielingplatz ging, wurde auch erneut gefordert, die Zeiten von 14 bis 22 Uhr (wie in der Altstadt) zu verschieben. Dabei regte Baureferent Ulrich an, dass der Bürgerverein eine Anwohnerbefragung durchführt, um herauszufinden, welche Uhrzeit mehrheitlich gewünscht werde. „Wir brauchen dazu ein Meinungsbild. Der Bürgerverein ist hier ein wichtiger Multiplikator“, so der Baureferent (wörtlich aus NN-Anzeiger übernommen). Was hier für St. Johannis beschrieben wurde, gilt genauso für dieses Bürgerversammlungsgebiet – der Bürgerverein bietet hier seine Unterstützung an und bittet die Verwaltung, ein Anwohnerparkgebiet für eine Bürgerbefragung zu definieren und auf den Weg zu bringen.

 

II. Einzelne Stadtteile

 

1. Großreuth h. d. V.

a) Anwohner beklagen den hohen Parkdruck in der Großreuther Straße und angrenzenden Bereichen u. a. durch Beschäftigte der benachbarten Unternehmen. Der Vorstadtverein bittet deshalb um eine konzertierte Aktion von Wirtschaftsreferat und Verkehrsplanung, um auf die Firmen mit der Bitte zuzugehen, ihren Beschäftigten das Parken auf betriebseigenen Stellplätzen nahezulegen bzw. gleich für Alternativen wie das Jobticket zu werben.

 

b) Der Vorstadtverein bittet um einen aktuellen Sachstandsbericht, wann und in welcher Form mit einer (Wohn-) Bebauung der heutigen Kfz-Zulassungsstelle inkl. SÖR-Betriebshof zu rechnen ist. Der VNN regt eine Bebauung in eigener Verantwortung der Stadt (via WBG) bzw. auf Grundlage eines städtebaulichen Wettbewerbs an, der insb. innovative bzw. experimentelle Wohnformen (Niedrigenergiesiedlung, integrierte gewerbliche Arbeitsplätze etc.) mit einbezieht.

 

2. Kleinreuth h. d. V.

a) Welchen Status haben die Planungen zu einer Bebauung der heute landwirtschaftlich genutzten Flächen entlang der Kilianstraße zwischen Rollnerstraße und Kleinreuther Weg? b) Durch das neue Buskonzept für den Nürnberger Norden verschlechtert sich die Busanbindung Kleinreuths in Richtung Norden/ Nordosten. 2015 haben Stadt und VAG zugesagt, nach dem Fahrplanwechsel die Entwicklung zu beobachten und hier im Sinne der Bürger des (wachsenden) Stadtteils (vgl. Wilhelmshavener Straße) ggf. nachzusteuern. Wir bitten auch vor dem Hintergrund der erfolgten Bebauung des ehemaligen Mercedes-Areals an der Wilhelmshavener Straße um einen aktuellen Sachstand.

 

3. Maxfeld

In der Pirckheimerstraße sind zu den Berufsverkehrszeiten oft lange Staus vor allem in ost-westlicher Richtung zu beobachten. Der Vorstadtverein bittet die Verwaltung deshalb, die für die (derzeit aufgelassene) Straßenbahn aufgebrachten Abmarkierungen insbesondere im Zulauf zur Kreuzung mit der Äußeren Bayreuther Straße zu entfernen und eine weitere Abbiegespur zu schaffen. Eine ähnliche Maßnahme hat an der Kreuzung zur Bucher Straße für eine spürbare Entlastung gesorgt. Bereits 2015 hatte die Verkehrsplanung dazu einen Plan zugesagt.

 

4. Nordbahnhof

a) Die bereits erfolgte und noch geplante Wohnbebauung auf dem ehemaligen Nordbahnhofgelände führt auch zu neuen Herausforderungen für die soziale Infrastruktur. Wo sind die Verwaltung derzeit Anpassungsbedarf bei den Schule, Hort und KiTas?

 

b) „Verschwundene Pflastersteine“: Wie andere Stadtteile, sind auch hat auch in der Nordstadt viele G­ehsteige mit „Doppelbelag“ versehen, nämlich Pflastersteinen und Asphalt, so z. B. im Neubaugebiet Kreulstraße vor den ­neuen geförderten Wohnanlage zu ­besichtigen. Dort wurde das Pflaster nach Angaben von Anwohnern nach nur einem Monat aufgerissen, die nagelneuen Pflastersteine von der Baufirma mitgenommen und durch Asphalt erneuert. Eine Nachfrage bei der Stadt ergab, daß die Steine aufbewahrt und evtl. wieder einmal verwendet würden. Wann ist hier mit einer Wiederherstellung zu rechnen?

 

c) Wann ist mit der schon länger geplanten Sanierung der Grolandstraße zwischen Kreul- und Uhlandstraße zu rechnen, und wer wird ggf. wie an den Kosten beteiligt?

 

5. Thon

a) Der Vorstadtverein bittet um eine ­aktuelle Sachstandsdarstellung zur Nachnutzung der ehemaligen Endhal­testelle Thon inkl. der Standortsuche für ein Jugendhaus/ Stadtteilzentrum

 

b) Fertigstellung der Seitenstraßen der ­Forchheimer Staße Wann erfolgt der endgültige Ausbau der Straßen? ­Nac­hdem die Parkplatzsituation durch die ­wesentlich dichtere Bebauung als ursprünglich geplant bereits jetzt als teils katastrophal beschrieben wird, sollte beim weiteren Ausbau unbedingt daran gedacht werden, nicht derzeit als Parkfläche benutzte Flächen verschwinden zu lassen.

 

c) Der Vorstadtverein fordert Politik und Verwaltung auf, die ­Pläne für den Bau der seit langem ­zugesagten Schuldepandance an der Forchheimer Straße nunmehr frühestmöglich umzusetzen. Durch ­ursprünglich nicht im heutigen ­Umfang geplante Wohn­bebauung im Umfeld ist der ohnehin zu ­erwartende Bedarf weiter ­gestiegen. Deshalb muss hier auch eine neue Priorisierung der Schulinfra­struktur zugunsten der Schule an der ­Forchheimer Straße erfolgen.

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