Kommunaler Außendienst: Vorstadtverein Nord ­begrüßt ­Einführung und ­fordert ­gleichrangigen ­Einsatz auch in äußeren Stadtbezirkena

10 Nov 2017

Der Vorstadtverein Nürnberg-Nord (VNN) begrüßt die 2019 geplante Einführung eines Kommunalen Außendienstes für Nürnberg (ADN). Gleichzeitig fordert VNN-Vorsitzender Tobias Schmidt, dass die Ordnungskräfte nicht nur das­ ­Stadtzentrum, sondern auch die ­Außenbezirke ­gleichrangig im Blick ­haben sollen. Konkret denkt Schmidt dabei an den Marien­bergpark oder das Discoareal in Klingenhof, wo die Rufe nach ­konsequenter Kontrolle von Rechts­verstößen in den vergangenen Jahren und zu Recht besonders laut sind. Deshalb plädiert der Vorstadtverein auch dafür, die Einsatzzeiten des ­Außendienstes am ­Wochenende auf weit nach 1 Uhr a­uszudehnen, da besonders in den frühen Morgenstunden die meisten Lärmbe­lästig­ungen oder Vandalismus zu ­beklagen sind. Insgesamt ist Schmidt aber erfreut, dass es mit dem ­Außendienst nun endlich losgehen soll. „Nach Jahren der ­Diskussion ist es nun hohe Zeit geworden, dass auch die Stadt ­Nürnberg auf dieses sinnvolle und auch ­andernorts bereits bewährte Instrument setzt. Der ADN kann und soll die ­Polizei nicht ersetzen, wohl aber dort entlasten und ergänzen, wo es um die konsequente Durch­setzung von Stadtrecht geht. "Verstöße gegen Recht und Ordnung bringen viele Bürger erwiesenermaßen auf die Palme. Nur: Schärfere Maßnahmen und Sanktionen machen nur in dem Maße Sinn, wie­ ­Regelverstöße auch ­entdeckt und vor allem schnell und konsequent geahndet ­werden. Dazu kann der ADN einen ­substantiellen Beitrag leisten.

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