Großprojekt ­Stadt-Umland-Bahn nimmt Fahrt auf

19 Jan 2018

Es geht vorwärts: Das Infrastrukturprojekt ­Stadt-Umland-Bahn nimmt zusehends Gestalt an. D­amit an den Menschen nicht vorbeigeplant wird, sind nun auch die ­Bürgerinnen und ­Bürger gefragt. Richtig so, findet Arif T­asdelen, MdL. 

 

Seit Jahren wird über die ­Realisierung des ­Großprojekts ­Stadt-Umland-Bahn heiß ­diskutiert. Aktuelle Planungen ­sehen vor, dass die Bahn an der 2016 ­eingeweihten Haltestelle ­„Am ­Wegfeld“ im ­Nürnberger ­Knoblauchsland beginnt und von dort aus über Erlangen nach Herzogenaurach führt. Damit ist die Entwicklung des Projekts auch für die Menschen im ­Nürnberger Norden interessant. Im April 2016 haben Nürnberg, ­Erlangen und ­Herzogenaurach den ­sogenannten ­Zweckverband ­­Stadt- Umland-Bahn ­gegründet, der das Projekt ­vorantreiben soll. Aktuell l­aufen die ­Vorbereitungen für das ­sogenannte ­Raumordnungsverfahren, welches die ­Auswirkungen auf die ­gesamte Umgebung prüft. In diesem ­Kontext sind nun auch die Bürger gefragt, sich in die ­Debatte ­einzubringen: Das erste ­Dialog-Forum fand Mitte ­Dezember in ­Herzogenaurach statt. Die ­nächsten ­Dialog-Foren sollen dann im Laufe des Jahres ­stattfinden. Angesichts der ­Größenordnung ­dieses ­Projekts ist die ­Bürgerbeteiligung in meinen ­Augen ­wichtig und richtig. Für die ­Zukunftsfähigkeit Nürnbergs ist die ­Stadt-Umland-Bahn eine große ­Chance. Die Bahn kann dazu ­beitragen, ­Nürnberg auch als ­Hoch­schulstandort zu ­sichern. Für ­Berufspendler wäre sie eine echte ­Alternative, weil sie den öffentlichen ­Personennahverkehr attraktiver macht. Natürlich ist auch die ­Finanzierungsfrage wichtig. Ich werde mich ­deshalb auf Landesebene weiterhin dafür einsetzen, dass ­ausreichend staatliche Gelder für die ­Realisierung der Stadt-Umland-Bahn zur Verfügung stehen. 

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